14. Tag Muktinath - Marpha



Ich beschließe weiterzugehen. Ich verabschiede mich von Jessie der hier einen Ruhetag einlegt gehe ich los. Am Anfang ist die Landschaft noch ganz interessant. Ab Kagbeni läuft man aber langweilig durch das Flußbett. In Jomosom gehe ich ins Hospital. Aus meiner Erkältung ist inzwischen eine ausgewachsene Stimmbandentzündung geworden. Ich kann kaum noch reden. 150 Rupies für die Behandlung und 270 Rupies für Medikamente. Sehr billig. In Marpha, einem sehr hübschen Städtchen beziehe ich Quartier. In einem Buchladen gibt es deutsche Bücher. Abends gibt es ein sehr gutes Essen und ich teste auch mal den einheimischen Apfelbrandy.


Muktinath mit Dhaulagiri

Abstieg nach Kagbeni

Abstieg nach Kagbeni

Kagbeni

Weg durchs Flußbett

Kali Kandaki mit Dhaulagiri

Marpha

15. Tag Marpha - Kalapani



Eigentlich gibt es heute nicht viel zu erzählen. Ich laufe das Tal abwärts bis Kalapani. Unterwegs lerne ich noch zwei Deutsche kennen die nur den Jomosom Trek gegangen sind.


der Weg geht weiter

und weiter

Nilbiri

verschlafenes Nest

Tukuche

Nilbiri

16. Tag Kalapani - Tatopani



Der Tag beginnt bewölkt. Es geht erstaunlich weit abwärts. Die Regierung hat beschlossen eine Straße von Pokhara nach Muktinath zu bauen. Durch den Straßenbau wird das Tal zerstört. In drei Jahren, wenn die Straße fertig ist, ist der Jomoson Trek dann uninteressant. Unterwegs sitze ich eine Stunde unter einem Überhang und warte daß der Regen aufhört. In Tatopani gehe ich in die Dhaulagiri Lodge.


Abstieg nach Tatopani

Abstieg nach Tatopani

Abstieg nach Tatopani

Abstieg nach Tatopani

Hängebrücke

erstes Grün

Abstieg nach Tatopani

17. Tag Tatopani



Ruhetag. Das heißt viel lesen, Wäsche waschen und mich endlich mal wieder zu rasieren. Mittags besuche ich mal die heißen Quellen. Nach kurzer Zeit werde ich von der Polizei aus dem Bad vertrieben da im Tal Sprengungen für den Straßenbau stattfinden. Abends treffe ich Maria, Johannes und Jessie wieder. Da ich am nächsten Tag weiter will und Jessie einen Ruhetag einlegt verabreden wir uns für die Butterfly Lodge in Pokhara.


Dhaulagiri Lodge

die heißen Quellen

18. Tag Tatopani - Beni - Tiplyang



Ich starte sehr früh. Schon bald habe ich den Verdacht, daß ich den Abzweig nach Ghorepani verpasst habe. Wenn ich aber versuche jemanden zu fragen werde ich entweder nicht verstanden oder bekomme eine falsche Antwort. Ich beschließe auf Ghorepani zu verzichten und nach Beni weiterzugehen. In Beni finde ich keine Möglichkeit nach Pokhara zu kommen. So gehe ich letztendlich wieder das Tal aufwärts bis Tiplyang. Ich war heute zehn Stunden unterwegs und habe noch dazu riesige Blasen an den Füßen.


Dhaulagiri am Morgen

Weg nach Beni

Weg nach Beni

zwischen Galeshwar und Beni

19. Tag Tiplyang - Ghorepani



Ein mir bekannter Australier kommt mir entgegen. Er wundert sich, daß ich in die falsche Richtung gehe. Aber ich will ja hoch nach Ghorepani. Es geht viele viele Stufen bergan. Es muß eine Heidenarbeit gewesen sein den Weg zu bauen. Er führt durch schmucke Dörferund Rhododendronwälder. Es ist ein harter Tag für meine Füße. Aber wenigstens gibt es abends eine lauwarme Dusche. In der Lodge ist außerdem eine große Gruppe Japaner.


ein Dorf am Weg nach Ghorepani

Aufstieg nach Ghorepani

blühender Rhododendron

Blick hinüber zum Dhaulagiri

20. Tag Ghorepani - Pokhara



Abends war in der Nachbarlodge noch ein Fest mit Tanz und Gesang. Dann haben die Japaner die ganze Nacht Lärm gemacht. Um halb fünf stehe ich auf und steige auf den Poon Hill. Zusammen mit mindestens hundert anderen Wanderern. Oben hat man eine super Aussicht auf Annapurna und Dhaulagiri. Leider streikt meine Kamera. Die Akkus sind leer und ein paar nagelneue Batterien gehen auch nicht. In der Lodge frühstücke ich kurz und laufe los. Beim langen langen Abstieg kommt mir das deutsch-englische Paar entgegen. Sie sind in Manang umgekehrt und steigen jetzt hier nach Ghorepani auf. Der Weg nach Lumle scheint kein Ende zu nehmen. In Lumle beginnen wir erst mal eine Diskussion über den Preis nach Pokhara. Wir können uns nicht einig werden, da kommt ein Bus. Die Fahrt nach Pokhara dauert so zwar zwei Stunden, ist dafür aber gnadenlos günstig. In der Butterfly Lodge in Lakeside lege ich erst mal meine Füße hoch. Von Jessie keine Spur.


Annapurna I

Machapuchhre - Fishtail Mountain

letzter Blick auf große Berge

langer Abstieg nach Ulleri

21. Tag Pokhara



Heute bin ich faul. Ich fahre nur mal mit dem Bus in die Stadt um auf dem Postamt Briefmarken zu kaufen. Das ist schon ein Abenteuer für sich, aber mit Hilfe der Einheimischen findet man sich schon zurecht. Ansonsten verbringe ich den Tag mit viel lesen.


Phewa Lake

ein etwas ungewöhnlicher Schrein

22. Tag Pokhara



Heute besuche ich die Friedenspagode. Dazu lasse ich mich über den See rudern. Dann Aufstieg zur Pagode. Leider finden gerade Bauarbeiten statt. Den Rest des Tages faulenze ich.


World Peace Pagode

World Peace Pagode

World Peace Pagode

Lakeside von oben

23. Tag Pokhara - Kathmandu



Ich werde früh vom Hoteldiener geweckt. Er hat ein Taxi für mich besorgt und schon den Preis ausgehandelt. Ich habe für die Fahrt nach Kathmandu Greenline Tours gewählt. Das ist etwas teurer aber es gibt einen bequemen Reisebus mit Klimaanlage. Die Fahrt dauert neuneinhalb Stunden inklusive eines Mittagessens. In kathmandu gehe ich in das gleiche Hotel wie am Anfang.


24. Tag Kathmandu



Den Tag mit Shopping und Müßigkeit verbracht.


25. Tag Kathmandu - Bahrein



Ich schleiche mich früh morgens aus dem Hotel. Den Nebeneingang kenne ich ja noch. Das Personal schläft. Am Flughafen stehen lange Schlangen. Das einchecken und die Ausreise dauern ewig. Es gibt mehrere Sicherheitskontrollen. In der Abflughalle herrscht Chaos. Keiner weis wann er wo in welchen Flieger muß. Nach verspäteter Ankunft in Bahrein dauert es zwei Stunden bis wir ins Hotel kommen. Nach dem eher schlechten Essen vertrete ich mir noch etwas die Beine. Nahts dann Heimflug nach Frankfurt.


Hotel in Bahrein

Hotelneubau

Straße in Bahrein

neues Finanzzentrum